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Die ICL-Linse (implantable contact lens)
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Die ICL-Linse ist eine Hinterkammerlinse, die zwischen der Regenbogenhaut (Iris) und körpereigener Augenlinse eingesetzt wird. Sie kommt bei Kurzsichtigkeit zwischen -6,0 und -14,0 Dioptrien sowie bei Weitsichtigkeit über +4 Dioptrien zum Einsatz. Hornhautzylinder können mit diesem Verfahren nur bis zu etwa 2,5 cyl korrigiert werden. |
Die optischen Eigenschaften der ICL sind außerordentlich gut, da sie praktisch am Knotenpunkt der optischen Wegstrecke des Lichts im Auge liegt. Auch die Position hinter der Iris scheint vorteilhaft, da diese Position der Lage der eigenen Linse am nächsten ist.
In einigen Fällen (etwa fünf Prozent in fünf Jahren) führt eine ICL zu einer vorzeitigen Trübung der körpereigenen Linse (Grauer Star). Eine solche Veränderung zieht eine zweite Operation mit dem Austausch beider Linsen und dem Ersetzen durch neue Kunstlinsen nach sich. In aller Regel können die Patienten bereits am ersten Tag ohne weitere Beschwerden die volle Sehleistung erreichen. Die Operation kann nicht auf beiden Seiten an einem Tag durchgeführt werden. Eine Kombination mit LASIK ist möglich
CLE (Clear Lens Extraction)
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Bei der CLE erfolgt direkt der Austausch der eigenen Linse durch ein optisches Implantat. Der Eingriff ist identisch mit der Operation des Grauen Stars. Die Operation des Grauen Stars ist übrigens der häufigste operative Eingriff in der Augenchirurgie und außerordentlich standardisiert und sicher.
Als RLE wird allerdings die noch klare Linse entfernt und durch eine Hinterkammerlinse ersetzt, um den Patienten von seiner oft sehr starken Brille zu befreien. Anwendung findet die CLE vor allem bei älteren Patienten (40-60 Jahre) sowie bei extrem hohen Fehlsichtigkeiten, wenn die Implantation einer Zusatzlinse (ICL) nicht in Frage kommt. |

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